Marktinformation 04.06.2024

Welt:

In den USA verbessert sich das Wetter für die Mais und Sojaaussaat. Damit schwinden auch die Wetterprämien für beide Produkte. Gleichzeitig beginnt dort die Weizenernte mit überdurchschnittlichem Tempo. Dies führt auch beim Weizen nun zu Abkühlung der überhitzten Stimmung. Der massiv unter Druck geratene Ölpreis bringt zusätzlichen Druck auf die Agrarmärkte. Für Australien hat das dortige Prognoseinstitut gestern Produktionsschätzungen für die neue Ernte veröffentlicht die über den Markterwartungen und deutlich über den 10 Jahresschnitten liegen: Weizen 29,1 Mio. t, Gerste 11,5 Mio. t, Raps 5,4 Mio.t. Grundsätzlich sind die Wetterbedingungen in der Welt (ausgenommen Südrusslands) als befriedigend bis gut einzuschätzen.

 

Europa:

Börsen und Kassapreise gehen weiter getrennte Wege. Von Knappheit gibt es keine Spur.

In Frankreich soll es die kommenden Woche nun Wetterverbesserungen geben, dort gab es Verzögerungen bei der Aussaat der Sommerungen und auch den Wintergetreideflächen dürfte dies zu gute kommen.

Schwarzmeer:

Auch in Russland wird in wenigen Wochen die Weizenernte beginnen und mehr Klarheit über mögliche Verluste in Südrussland bringen. Die Schätzungen der offiziellen USDA 88 Mio t, Russ. Regierung 85 Mio. t und einigen privaten Schätzern (um die 80 Mio. t) liegen weit auseinander.